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Erstkontakt – Canon EOS 5D MkIII

Gestern hatte ich sie das erste mal in der Hand – die neue Canon 5D MkIII. Was soll ich sagen….. ich bin ein wenig infiziert. Bietet die neue auch nur ein Megapixel mehr an Auflösung, sind es doch die vielen Kleinigkeiten, die mich wirklich begeistert haben. Die Verrieglung vom Programmwahlrad z.B. oder der Lock Schalter auf der Rückseite. Es fällt einem schon so einiges sofort auf, wenn man das gute Stück ein wenig „befummelt“.

Aber dann…… ein Blick durch den Sucher und einmal fokussiert – hell yeah……. was für ein Autofokussystem. Da war ja beim Vorgänger, der „alten“ MkII die von ihren Besitzern liebevoll „Horst“ genannt wird, noch das AF System der noch älteren, der „Ur 5er“. Dieses ist mittlerweile doch etwas betagt und das Update hat diesmal so richtig geräumt.

Im High ISO Bereich hat sich auch ein wenig was getan – allerdings nur wirklich bei JPGs. RAWs haben nur ein Quäntchen weniger Rauschen zu verzeichnen als die von Horst. Mit der Bildqualität meiner 5er bin ich auch stets mehr als zufrieden gewesen. Portraits aus dieser Kamera kann man getrost dem Dermatologen für ein dermatologisches Gutachten zuschicken 😉

Was tun ? Bestellen ? Da wäre ja auch noch das Schlachtschiff aus dem feindlichen Lager – Nikons neue D800. Die legt gleich mal 15 Megapixel drauf und hat auch sonst keine wirklichen Schwächen die man ihr vorwerfen könnte. Ganz im Gegenteil – die Qualität der Bilder, die ich bisher sah, haut einen schlichtweg vom Hocker. Und die 36 Megapixel sind schon eine echte Kampfansage an das digitale Mittelformat, welches preislich so ein Paar Zehntausend Euro weiter entfernt liegt. Macht ein Systemwechsel wirklich Sinn ? Irgendwie schreit aber doch alles in mir danach Canon weiter treu zu bleiben. Alte Liebe rostet eben doch nicht.

Eine MkIII und eine MkII als Backup – mal schaun wie lange es dauert, bis ich mich dazu durchgerungen habe.

Nun mag mancher mich selbst zitieren, denn ich behaupte ja immer, die Kamera ist eigentlich der unwichtigste Teil der Kette bis zum guten Bild – nach Licht, Fotograf und Objektiv kommt imho erst der Body. Aber eine massive Verringerung der Ausschussquote ist glaube ich schon ein Argument. Zwar hatte ich noch nie das Problem, zu wenige gute Bilder aus einem Shooting zu bekommen – aber so manches mal wäre eines der Ausschussbilder doch ein sehr schönes gewesen und das macht es dann ärgerlich.

Ein Gedanke zu „Erstkontakt – Canon EOS 5D MkIII

  1. Wenn ich deinen Bericht über die Mark 3 so lese bekomme selbst ich lust über die D800 zu schreiben. Ach ja so ist es zwischen den Fotografen Nikon oder Canon ganz ähnlich wie in anderen Branchen auch. DVNLP oder Society of NLP die der Erfinder von NLP gegründet hat. Ganz gleich wann Du jetzt endlich den Body bestellst ist es doch an der Zeit die Veränderung zu beginnen. Klar der eine oder andere hängt hier und da an seinen alten Kameras und an seinen Alten Objektive, viele von diesen haben auch heute noch ihre Existenzberechtigung, doch sind wir mal ehrlich es ist doch schön altes abzulegen wenn es durch neueres besseres ersetzt wird. In dem ganz speziellen Fall Digitale Spiegelreflexkamera geht das doch sehr schnell und schwups ist die Veränderung im Inneren da, selbstverständlich ändert sich sehr viel mit der neuen Kamera im Inneren der Fototasche. Ich habe Dich ja schon das eine oder andere mal begleitet, ganz besonders hat es mir gefallen Dich bei Hochzeitsreportagen zu begleiten, es war schön zu sehen wie Achtsam und Wertschätzend Du mit dem Brautpaar umgegangen bist, das sollten andere Fotografen noch lernen, was du schon lange beherrschst. Mit viel Fleiß und einer guten wachsenden Ausrüstung lässt sich eben aus dem Inneren der Fototasche so manches Handwerkszeug herausholen was am Ende für die schönen, unvergesslichen Momente auf Papier sorgt. Ich wünsche Dir viel spaß beim Unboxing Deiner Canon 5d Mark3 und viel spaß bei der Veränderung.

    Viele Hypnotische grüße Stefan

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